Gesundheitsblog

Warum unser Wasserverständnis überholt ist

Drei Aggregatzustände erklären nicht, wie Wasser im Körper funktioniert

Wasser wird meist als einfache Substanz betrachtet: farblos, geschmacklos, funktional. In der Schule lernen wir drei Aggregatzustände fest, flüssig, gasförmig und damit scheint das Thema abgeschlossen.

Für lebende Systeme ist dieses Modell jedoch unzureichend.

Denn im menschlichen Körper verhält sich Wasser nicht wie eine beliebige Flüssigkeit, sondern übernimmt strukturierende, regulierende und energetische Aufgaben auf Zellebene.

Wasser im Glas ist nicht Wasser im Körper

In technischen Systemen ist Wasser überwiegend ungeordnet.
Im Körper trifft Wasser jedoch auf:

  • Zellmembranen
  • Proteine
  • Gewebeoberflächen

Diese Oberflächen sind hydrophil , wasseranziehend und genau hier verändert sich das Verhalten von Wasser grundlegend.

Forschungsergebnisse zeigen, dass Wasser an solchen Grenzflächen eine geordnete Struktur annimmt, die sich deutlich von normalem Flüssigwasser unterscheidet.

Der vierte Zustand von Wasser

Der Biophysiker Gerald Pollack konnte nachweisen, dass Wasser an hydrophilen Oberflächen einen eigenständigen Zustand bildet, der weder flüssig noch fest ist.

Dieser Zustand wird als Exclusion Zone Water (EZ-Wasser) bezeichnet, da er gelöste Stoffe aus einem definierten Bereich ausschließt.

Wesentliche Eigenschaften:

  • geordnete Molekülstruktur
  • elektrische Ladung
  • höhere Stabilität
  • klare Abgrenzung zu normalem Wasser

Diese Eigenschaften sind messbar und reproduzierbar.
Damit verlässt das Thema den spekulativen Bereich und gehört klar in die Biophysik.

Warum das biologisch relevant ist

Zellen arbeiten nicht isoliert.
Sie benötigen ein Medium, das:

  • Transport ermöglicht
  • Ordnung aufrechterhält
  • Reaktionen effizient unterstützt

EZ-Wasser erfüllt genau diese Funktion.
Es bildet sich direkt dort, wo Stoffwechsel, Signalübertragung und Regulation stattfinden.

Das bedeutet:

Zellfunktion ist ohne strukturiertes Wasser nicht optimal möglich.

Ein Paradigmenwechsel in der Hydration

Wenn Wasser im Körper strukturiert vorliegt, reicht die Frage
„Trinke ich genug?“
nicht mehr aus.

Stattdessen rückt eine neue Fragestellung in den Fokus:

Wie gut kann der Körper das Wasser, das ihm zugeführt wird, nutzen?

Diese Perspektive verändert den Blick auf Hydration grundlegend – weg von reiner Menge, hin zu Funktion.


Ein erweitertes Verständnis von Wasser verändert den Blick auf Hydration ersetzt jedoch keine individuelle Betrachtung. Denn wie Wasser im Körper wirkt, hängt von mehreren Faktoren ab: Trinkgewohnheiten, Tagesrhythmus, Belastung und körperliche Reaktionen.

Wenn du für dich klären möchtest,

  • ob dein aktuelles Trinkverhalten dich sinnvoll unterstützt
  • wo mögliche Blockaden oder Ungleichgewichte liegen
  • und welche Rolle Wasser in deinem Alltag tatsächlich spielt

biete ich einen kostenlosen Klarheits-Call an.

In diesem Gespräch geht es nicht um Empfehlungen von der Stange, sondern um Orientierung:
Was ist relevant für dich – und was nicht.

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